Der Donkosaken-Chor Wanja-Hlibka


Ein Geschenk für alle: Der Donkosaken-Chor Wanja Hlibka

 

Man wird ja nur einmal 90 und da kann man sich auch mal was ganz Ausgefallenes wünschen, dachte sich unser Sänger Othmar Schmitt und überzeugte seinen Heimatchor „Cäcilia Schröck“, doch einmal beim Management des Donkosaken-Chores Wanja Hlibka anzufragen, ob sie am Jahresende 2018 ein Konzert in der Kath. Kirche in Schröck (OT von Marburg) geben könnten. Und was keiner erwartet hatte, wurde Realität: der Chor sagte zu. Es bot sich nämlich an, auf der Tournee-Route von Leipzig über Thüringen nach Würzburg am 28. 12. 2018 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr einen Zwischenstopp in Schröck einzulegen.

Da der Jubilar in zwei Vereinen singt, bot sich für diese eine Plattform, sich im Vorprogramm gesanglich darzustellen.

Unser Chorleiter Klaus Fillsack war sich der Herausforderung bewusst, gemeinsam mit einem solchen weltweit bekannten Spitzenchor aufzutreten. Obwohl sich unser Beitrag in Grenzen (3 Stücke) hielt, war es für uns Laiensänger eine gehörige Portion Arbeit, diese Stücke so einzuüben, dass sie die Sänger verinnerlichten und dementsprechend präsentierten.

Im Bericht der „Oberhessischen Press“ heißt es „Auf Wunsch des Jubilars ließ der Chor ‚Sancta Maria‘ (Johannes Schweitzer), in der Intonation wunderbar getragen, ‚Donna Maria‘ (Herivelto Martins) und als absoluten Höhepunkt ‚Jerusalem‘ mit Solist Matthias Ludwig erklingen“.

Nach den beiden Laienchören kam dann der Höhepunkt des Spätnachmittags: der Original „Don Kosaken Chor Serge Jaroff“.  Dieser Chor ist weltweit bekannt und wird überall mit stehenden Ovationen gefeiert. Unter der Leitung von Wanja Hlibka (ehemals Solist bei Serge Jaroff) spannt er mit  kraftvollen Stimmen vom Counter-Tenor bis hin zum tiefsten Bass in höchster Vollendung einen Bogen von den feierlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über bekannte Volksweisen wie „Kalinka“ oder „Die zwölf Räuber“ bis hin zu klassischen Kompositionen .

Wie schreibt doch  die „Oberhessische Presse“ weiter über den Auftritt? „ Den Auftakt (des Auftritts der Don Kosaken) bildeten das ‚Credo‘  und ‚Rette Gott dein Volk‘. Ob ‚Roter Sarafan‘ oder ‚Schwarze Augen‘, der berühmte Funken sprang über und der Chor erhielt stehende Ovationen  besonders für ‚Kalinka‘, die ‚Abendglocken‘ oder das ‚Glöcklein‘“.

Absoluter Höhepunkt des Konzerts war dann im Rahmen der frenetisch eingeforderten Zugaben „Ich bete an die Macht der Liebe“. Gänsehaut pur!

Danke Othmar, dass Du es ermöglicht hast, dass der Polizeichor Marburg bei einem so außergewöhnlichen und auch emotionalen Konzert mitwirken durfte.

Fazit: Dieses Konzert war wirklich ein Geschenk für alle! (AM)

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