Herbstkonzert 2018


Volles Haus mit zufriedenen Besuchern

Wie heißt die Lebensweisheit? : „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“. Jeder von uns, der Konzerte vorbereitet und gestemmt hat, weiß ein Lied davon zu singen. Aber man macht es gerne, wenn man, um mit einem Politiker  zu sprechen, dann sieht, was hinten heraus kam.

Aber von vorne!

Der Termin wurde schon 2017 festgeklopft und die Halle gebucht. Da in der Stadt die Hallen zu teuer sind (wir erhalten leider keinerlei Rabatte!) war es wieder die Evangeliumshalle im Stadtteil Wehrda. Sie ist zwar verkehrstechnisch schlecht anzufahren (deshalb wurde auch ein Shuttle-Bus eingesetzt), technisch aber auf dem neuesten Stand und mit einem zuvorkommendem und hilfsbereitem Personal gesegnet.

Unser Chorleiter Klaus Fillsack nahm schon frühzeitig mit allen Teilnehmern, dem PC Lahr, dem Sinfonischen Blasorchester des VfL Marburg und den Schülern der Musikschule Marburg,  Kontakt auf, um ein ansprechendes Programm abzustecken. Alle Vorstandsmitglieder wurden mit eingebunden und aus vielen Puzzlestückchen wurde schließlich am 27. Oktober eine Veranstaltung, die sich sehen lassen konnte.

Pünktlich um 17.00 Uhr öffnete sich der „Vorhang“ unter den gewaltigen Klängen des Blasorchesters unter der Leitung von Steffen Karber mit „The Olympic Spirit“  vor den mehr als 600 Besuchern und den zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Polizei und Kirche.

Den Anfang machten dann die Gastgeber. Fast 50 Sänger des PC Marburg unter dem Dirigat von Klaus Fillsack stiegen erst einmal ruhig ein: „Die Nacht“ (Schubert), „Abendlied“ (Mühlberg), „Nimm die Stunden wie sie kommen“ (Rehfeld) und die irische Volksweise „Londonderry Air –In der Fremde“ (Kühn). Von Klaus Fillsack klug gewählt – so konnte man sich dann im 2. Teil steigern. Den Zuhörern gefiel’s und bei „Nimm die Stunden …“ sah man viele nickende Köpfe und bei der irischen Volksweise wurden bei manchem Erinnerungen an das traumhafte Urlaubsland wach.

Die Gäste, der PC Lahr, eröffneten ihren ersten Austritt unter der Leitung von  Mathias Baier mit Ohrwürmern: „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“ (Raymond), „Tulpen aus Amsterdam“ (Arnie), „Die Rose“ (Bühler) und „Ich glaube“ (Thibaut). Alles mit Klavierbegleitung gekonnt vorgetragen – der Funke sprang über!

Den „klassischen“ Teil des Abends bestritten zwei Schüler der Musikschule Marburg. „Was soll denn das? Das passt doch gar nicht hierher“ werden sich einige Zuhörer gedacht haben, als sie das Programm lasen. Aber sie sollten eines Besseren belehrt werden! Mit ihren Interpretationen von „Meditation religiuse“ von Jules Massenet und „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg überraschten Leon Kettner (Klavier) und Aaron Meinzner (Violine). Voller Hingabe interpretierten sie diese Werke. Stehende Ovationen waren der Dank des Publikums.

Den zweiten Teil des eröffnete dann der PC Lahr. Nach „Ein schöner Traum“ und „Halleluja, sing ein Lied“ (beides Otto Groll) würdigten sie das Schaffen von Udo Jürgens mit „Ihr von morgen“ und einem Medley unter dem Titel „Aber bitte mit Sahne“. Insbesondere beim Medley startet der PC unter der Klavierbegleitung von Inessa Maier durch und brachte die Zuhörer zu Mitsummen und –schnipsen.

Der PC Marburg blieb bei seinem zweiten Auftritt mit „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ (Kempkens) und „Hochzeit der Frösche“ (Burghardt) aktionsreich zunächst in den heimischen Gefilden ehe er mit „Dona Maria“ (Martins) und „Adelita“ (Groll) rhythmisch nach Südamerika zog. Die Dramaturgie von Klaus Fillsack (erst getragen, dann flott) war aufgegangen.

Zum Abschluss der gesanglichen Beiträge füllten schließlich beide Chöre die Bühne und brachten stimmgewaltig den „Abendfrieden“ von Rudolf Desch unter dem Dirigat von Mathias Baier und den „Bajazzo“ unter der Leitung von Klaus Fillsack zu Gehör.

Das Sinfonische Blasorchester, das jeweils zwischen den gesanglichen Beiträgen der Chöre auftrat, brachte am Schluss der dreistündigen Veranstaltung mit „Berliner Luft“ und der „Schunkelparade“ die Zuhörer zum Mitsingen und hier und da zum Tanzen. Wie sagte doch Gast beim Hinausgehen? : „Danke Polizeichor für dieses schöne Konzert“!

Fazit: Ja, auch diesmal kam wieder „hinten etwas heraus“! (AM)

Einen Bericht unserer Freunde aus Lahr finden Sie unter

www.polizeichor-lahr.de

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